Achtsam sein bedeutet neu wahrnehmen zu lernen. Das ermöglicht eine Veränderung der eigenen Perspektive auf uns selbst, aber auch auf unsere Umgebung oder eine lebensbeeinflussende Herausforderung, wie eine Erkrankung. Wer achtsam ist, bleibt mit der Gegenwart verbunden, statt „automatisch“ zu handeln. So entsteht Raum für die Entwicklung neuer Handlungsmöglichkeiten. Das wiederum stärkt die Selbstwirksamkeit und reduziert Stress. In Bezug auf Epilepsie kann Achtsamkeit zu einer neuen Perspektive und damit zu anderen Gefühlen und Einstellungen führen – sowohl als Betroffene/r, als auch Angehörige/r.
Das Seminar besteht aus 5 Komponenten, welche in ausgeglichenen Teilen allein, in Kleingruppen und im Plenum durchgeführt werden. Es ist sehr praxisorientiert. Hilfreich sind eine offene Einstellung und Neugier darauf, sich selbst und anderen neu zu begegnen:
- Bewusstwerdung bisher versteckt wirkender Gedanken und Gefühle, die in Zusammenhang mit einer Epilepsie-Diagnose und Erkrankung stehen
- Achtsamkeitstraining zur Stärkung der emotionalen Intelligenz, Selbstmanagement & Reduzierung von Stress (sowohl bezogen auf Epilepsie als auch andere herausfordernde Elemente)
- Raum zum Innehalten & für Reflektion
- Neurowissenschaftliche Grundlagen von Stress und Wahrnehmung
- Direkt umsetzbare Übungen und Hilfsmittel, welche die persönlichen Stressbewältigungskompetenzen stärken
