Erkrankt man an Epilepsie, ist dies in der Regel mit vielen Herausforderungen verbunden. Am prägnantesten sind zu Beginn oft die Anfälle selbst, ein Umstand, der sowohl bei Patient-innen als auch dem Umfeld zu Verunsicherungen führen kann. Hier steht, absolut begründet, Diagnostik und Behandlung im Vordergrund.

Kaum in der Veränderten Realität angekommen, wird man, als wäre die Erkrankung nicht schon anstrengend genug, mit Sekundären Themen konfrontiert, die häufig Alltagsgestaltung und – organisation betreffen. Hier einige Beispiele:

  • Wie ist die Fahreignung geregelt?
  • Wirkt sich meine Erkrankung auf den Abschluss von Versicherungen aus?
  • Wie erhalte ich Reha Leistungen und welche?
  • Kann ich einen Grad der Behinderung beantragen, wann bekomme ich einen Schwerbehindertenausweis und welche Merkzeichen sind realistisch?
  • Steht Patienten ein Pflegegrad zu und wenn ja, wie wird er beantragt?
  • Kann ich meinen Beruf weiter ausüben?
  • Muss ich meinen Arbeitgeber über die Erkrankung informieren?
  • Ist Erwerbsminderungsrente ein Thema?
  • Wie gestalte ich meine Freizeit?
  • Darf ich alle Sportarten ausüben?
  • Wie verhalte ich mich auf Reisen?
  • Was muss bei den einzelnen Verkehrsmitteln (Flugzeug, Schiff etc.) beachten?

Das Seminar Epilepsie im Alltag beschäftigt sich mit diesen Fragen. Die Veranstaltung wird von Theresa Eberhart (Epilepsie Beratungsstelle München) geleitet und seitens der Deutschen Epilepsievereinigung begleitet.

Wir freuen uns auf eine rege Teilnahme und sind uns sicher, dass alle Teilnehmenden sowie die Selbsthilfe im Sinne der Multiplikatoren Wirkung von diesem Seminar profitieren können.

Hinweis: Eine Mitgliedschaft in der Deutschen Epilepsievereinigung ist für die Teilnahme nicht erforderlich.

Kosten:
Mitglieder: 50 € (ermäßigt: 40 €);
Nichtmitglieder: 90 €

Darin enthalten sind Übernachtung, Verpflegung und Seminargebühren