Sind auch Angehörige oder Freundinnen/Freunde einer Person, die an Epilepsie erkrankt ist, von der Krankheit betroffen?

Natürlich sind sie das, nur auf andere Weise:

  • Sie unterstützen, motivieren und versorgen
  • Sie kommen dann zum Einsatz, wenn der/die Erkrankte es gerade nicht kann und es häufig auch nicht mitbekommt – während des Anfalls.
  • Sie halten aus, nicht Einfluss nehmen zu können (abgesehen von den Hilfs-und Sicherungsmaßnahmen)
  • Sie sind einer Form von Hilflosigkeit ausgeliefert.
  • Sie sind immer „auf dem Sprung“
  • Sie nehmen sich häufig nicht so wichtig, da nicht selbst erkrankt.

Oftmals fällt dieser Personenkreis etwas aus dem Fokus, trotzdem kann die Situation für weitreiche Folgen sorgen:

  • Stresssymptome mit entsprechenden psychischen oder physischen Folgeerkrankungen
  • Überforderung
  • Schlafstörungen uvm.

Dieses Seminar soll:

  • Austausch zu dieser speziellen Situation ermöglichen
  • Entlastung schaffen
  • Strategien entwickeln, die auch im Alltag Entlastung gewährleisten und einen gesünderen Umgang im Alltag mit der Erkrankung ermöglichen.

Was dieses Seminar nicht soll:

  • Die Betroffenheit der Personen klein reden, die an Epilepsie erkrankt sind.

Hinweis: Eine Mitgliedschaft in der Deutschen Epilepsievereinigung ist für die Teilnahme nicht erforderlich.

Kosten:
Mitglieder: 50 € (ermäßigt: 40 €);
Nichtmitglieder: 90 €

Darin enthalten sind Übernachtung, Verpflegung und Seminargebühren