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Satzung der Interessengemeinschaft Epilepsie Niedersachsen e.V.

Präambel

Ziel der Interessengemeinschaft Niedersachsen ist das selbstbestimmte Leben der Menschen mit Epilepsie. Als Experten in eigener Sache müssen ihre Vertreter im Gesundheitssystem als gleichberechtigte Partner anerkannt werden. Schule, Ausbildungs- und Berufschancen sind so zu gestalten, dass sie den unterschiedlichen Fähigkeiten, Kenntnissen und Bedürfnissen der Menschen mit Epilepsie entsprechen. Die Arbeit des Verbandes zielt darauf, in der Gesellschaft ein Klima zu schaffen, dass Menschen mit Epilepsie  sich ohne Nachteile offen zu ihrer Krankheit bekennen können.

Satzung

§1 - Name, Rechtsform, Sitz

Der Verein trägt den Namen "Interessengemeinschaft Epilepsie Niedersachsen e.V." und ist ins Vereinsregister des örtlich zuständigen Amtsgerichts eingetragen.

Der Sitz ist Hannover.

Die Interessengemeinschaft Epilepsie Niedersachsen e.V. ist der Landesverband der Deutschen Epilepsievereinigung in Niedersachsen. Der Landesverband ist Bindemitglied zwischen den einzelnen Selbsthilfegruppen sowie Einzelmitgliedern des Bundeslandes Niedersachsen und dem Bundesverband. Die Interessengemeinschaft Epilepsie Niedersachsen e.V. ist politisch und konfessionell neutral.

Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.


§ 2 - Ziel und Zweck des Vereins

1. Zweck des Vereins ist die Förderung der öffentlichen Gesundheitspflege zur gesellschaftlichen  
    Integration von Menschen mit Epilepsie.       

2. Daher bezweckt der Verein:

a. die Unterstützung von Menschen mit Epilepsie und Information über die sie besonders betreffenden Fragen (Rechtsfragen, Rehabilitationsmöglichkeiten, Arbeitsprobleme)

Dies geschieht unter anderem durch

  • Beratungs- und Bildungsarbeit
  • Gruppenarbeit
  • praktische Hilfe bei der Lebensgestaltung

b. die Aufklärung der Öffentlichkeit über die Probleme der Menschen mit Epilepsie durch geeignete Informations- und Bildungsangebote


§ 3 - Aufgaben

Der Satzungszweck wird verwirklicht insbesondere durch:

  • Förderung der Selbsthilfe bei Epilepsie
  • Vertretung der Interessen der Menschen mit Epilepsie durch die Betroffenen, deren Angehörige und Interessierte
  • Förderung der Zusammenarbeit zwischenunmittelbar Betroffenen zum gemeinsamen Handeln und zur gemeinsamen Handeln und zur gemeinsamen Bewältigung der besonderen Lebenssituation als Selbsthilfe- und Solidargemeinschaft.
  • Abbau von Vorurteilen gegenüber Epilepsien
  • Öffentlichkeitsarbeit
  • Informations- und Erfahrungsaustausch über medizinische, berufliche, soziale, rechtliche Fragen und Möglichkeiten.
  • Weiterbildungsmaßnahmen, Schulungen  und Seminare zu medizinischen, beruflichen, sozialen und rechtlichen Themen sowie zur Arbeit in Gruppen
  • Verbesserung und Erweiterung der Behandlung und Rehabilitation Betroffener  in Niedersachsen.
  • Minderung der sozialen Folgen von Epilepsien
  • Förderung junger Menschen mit Epilepsie im Sinne des Jugendhilfegesetzes sowie Verbesserung ihrer Selbständigkeit
  • Förderung der gesellschaftlichen Integration und des Zugangs zu allen Lebensbereichen für Menschen mit Epilepsie
  • Förderung der Mobilität, des Sports und der Freizeitgestaltung für  Menschen mit Epilepsie
  • Vertretung der Interessen der Menschen mit Epilepsie und ihrer Angehörigen gegenüber gesetzgebenden Behörden, Institutionen und der Öffentlichkeit
  • Förderung der Gründung  von Selbsthilfegruppen zur Sicherstellung eines flächendeckenden Selbsthilfe - Angebotes der Epilepsie in Niedersachsen
  • Förderung der Forschung und des wissenschaftlichen Erfahrungsaustausches über die Entstehung, Behandlung und psychosozialen Folgen  von Epilepsien im medizinisch-therapeutischen und pädagogischen Bereich, auf dem Gebiet der Verbesserung der Vorsorge und Nachsorge
  • Zusammenarbeit mit anderen Organisationen und Einrichtungen auf nationaler und internationaler Ebene


§ 4 - Gemeinnützigkeit

1. Die Interessengemeinschaft Epilepsie Niedersachsen e.V. verfolgt ausschließlich und  unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnittes "Steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabenordnung in der jeweils gültigen Fassung.
2. Die Interessengemeinschaft Epilepsie Niedersachsen e.V. ist  selbstlos tätig; sie verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Mittel des Landesverbandes dürfen nur für satzungsmäßige Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Körperschaft fremd sind, oder durch  unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.


§ 5 - Mitgliedschaft

  • Mitglied der Interessengemeinschaft Epilepsie Niedersachsen e.V. kann jede natürliche Person und jede juristische Person werden, die bereit ist die Ziele und Aufgaben der Interessengemeinschaft Epilepsie Niedersachsen e.V. zu fördern. Jugendliche unter 18 Jahren  benötigen für ihre Mitgliedschaft die schriftliche Einwilligung ihrer Erziehungsberchtigten.
  • ……den beiden Zahlungsaufforderungen muss ein Zeitraum von vier Wochen liegen. Die Streichung ist dem Mitglied  mitzuteilen. Gegen die Streichung  aus der Mitgliederliste kann die Mitgliederversammlung nach einer Frist von vier Wochen seit Streichung der Mitgliedschaft  angerufen werden, die in der nächsten Sitzung entscheidet.


§ 6 - Rechte und Pflichten der Mitglieder

1. Der Verein besteht aus ordentlichen Mitgliedern, Ehrenmitgliedern und Fördermitgliedern.
2. Alle ordentlichen Mitglieder haben Stimmrecht in der Mitgliederversammlung. Das Stimmrecht eines Mitgliedes in der Mitgliederversammlung ruht, wenn sich das Mitglied im Beitragsrückstand befindet. Juristische Personen haben das gleiche Stimmrecht wie natürliche Personen. Fördernden Mitgliedern steht ein Stimmrecht in der Mitgliederversammlung  oder bei sonstiger Beschlussfassung nicht zu.
3. Alle Mitglieder haben das Recht, dem Vorstand und der Mitgliederversammlung Anträge schriftlich zu unterbreiten.


§7 - Finanzierung und Beiträge


1. Die Mittel zur Erfüllung seiner Aufgaben erhält der Verein durch:

  • Mitgliedsbeiträge
  • Geld- uns Sachspenden
  • öffentliche Zuschüsse
  • sonstige Zuwendungen

2. Die Höhe des Mitgliedsbeitrages und seine Änderungen werden von der Mitgliederversammlung mit einfacher Stimmenmehrheit beschlossen.


§ 8 - Organe der Interessengemeinschaft Epilepsie Niedersachsen e.V.


Die Organe der Interessengemeinschaft Epilepsie Niedersachsen e.V. sind:

a.    Die Mitgliederversammlung
b.    Der Vorstand


§9 - Mitgliederversammlung


1. Die ordentliche Mitgliederversammlung wird vom Vorstand mindestens einmal jährlich sowie dann einberufen, wenn das Interesse des Vereins es erfordert Der/Die Vorsitzende lädt schriftlich unter Mitteilung der  vorläufigen Tagesordnung und unter Einhaltung einer Frist von 6 Wochen ein. Das Einladungsschreiben gilt dem Mitglied als zugegangen, wenn es an die letzte vom Mitglied dem Vorstand schriftlich bekanntgegebene Adresse gerichtet ist. Begründete Anträge von Vereinsmitgliedern zur Ergänzung der Tagesordnung sind dem Vorsitzenden bis mindestens 4 Wochen vor dem Termin schriftlich  einzureichen und von dem Vorsitzenden den Mitgliedern bis spätestens 2 Wochen vor dem Termin schriftlich bekanntzugeben.

2. die Tagesordnung kann zu Beginn einer Mitgliederversammlung durch Beschluss ergänzt werden, davon ausgenommen sind Anträge zur Satzung.

3. Eine außerordentliche Mitgliederversammlung ist vom Vorstand  dann einzuberufen, wenn mindestens der zehnte Teil der ordentlichen Mitglieder die Berufung schriftlich unter Angabe des Zweckes und der Gründe verlangt. In diesem Fall kann die Mitgliederversammlung nur Beschlüsse zu den Tagesordnungspunkten fassen, zu deren Behandlung sie berufen wurde.

4. Die Beschlüsse der Mitgliederversammlung sind in einem Protokoll niederzulegen, das  der/die Vorsitzende der Versammlung und der/die Protokollführende zu unterzeichnen haben. Eine Protokollschrift nebst Geschäftsbericht ist dem Bundesverband zuzuleiten.


§ 10 - Aufgaben der Mitgliederversammlung

1. Die Mitgliederversammlung

a. beschließt die Grundsätze für die Arbeit der Interessengemeinschaft Epilepsie Niedersachsen e.V.
b. beschließt die Satzungsänderungen und die Auflösung der Interessengemeinschaft Epilepsie Niedersachsen e.V.
c. wählt die Vorstandsmitglieder
d. wählt zwei Kassenprüfer/innen, die nicht dem Vorstand angehören dürfen und deren Amtszeit um 2 Jahre versetzt ist.
e. entscheidet bei Anrufung über den Ausschluss von Mitgliedern
f. nimmt die Jahresrechnung und den Haushaltsplan des Vorstandes  entgegen und genehmigt diese
g. nimmt den Vorstandsbericht entgegen  und erteilt dem Vorstand Entlastung
h. beschließt die Ernennung von Ehrenmitgliedern


§ 11 - Beschlussfassung der Mitgliederversammlung

1. Den Vorsitz in der Mitgliederversammlung führt der/die  1. Vorsitzende, bei seiner Verhinderung der/die 2. Vorsitzende, bei Verhinderung beider ein von der Versammlung gewähltes Mitglied

2. Die Mitgliederversammlung beschließt mit einfacher Stimmenmehrheit der verschiedenen Mitglieder

3. Stimmberechtigt sind nur Mitglieder, die mindestens drei Monate vor der Mitgliederversammlung rechtmäßig in den Verein aufgenommen worden sind und ihre Mitgliedsbeiträge entrichtet haben.

4.  Die Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Mitglieder beschlussfähig, wenn sie ordnungsgemäß einberufen wurde.

5. Die Beschlüssen der Mitgliederversammlung sind in einem Protokoll niederzulegen, dass der Vorsitzende der Versammlung,  sowie der/die Protokollführer/in zu unterzeichnen  haben. Eine Protokollabschrift nebst Geschäftsbericht ist dem Bundesverband zuzuleiten.


§12 - Der Landesvorstand


1. Der Landesvorstand besteht aus:

a. dem/der 1. Vorsitzenden
b. dem/der 2. Vorsitzenden
c. dem/der Schriftführer/in
d. dem/der Kassenwart/in
e. dem/der ärztliche Berater

2. Die Vorstandsmitglieder üben ihr Amt ehrenamtlich aus. Notwendige Ausgaben sind zu erstatten.

3. Wählbar ist jedes natürliche Mitglied der Interessengemeinschaft Epilepsie Niedersachsen e.V., das seit mindestens einem Jahr Mitglied der Interessengemeinschaft Niedersachsen e.V. ist. Vorstandsmitglieder müssen das 18. Lebensjahr vollendet haben. Mindestens drei Mitglieder des Vorstandes müssen direkt oder indirekt
von Epilepsie betroffen sowie Mitglied einer Selbsthilfegruppe sein. Vereinigung mehrerer Vorstandsämter in einer Person ist unzulässig.

4. Der Vorstand wird jeweils auf 2 Jahre gewählt. Er bleibt auch beim Ausscheiden von Vorstandsmitgliedern im Amt bis zur Neuwahl durch die nächste Mitgliederversammlung. beim Ausscheiden eines Vorstandsmitgliedes rückt der Kandidat nach, der bei der letzten Wahl die nächst höchste Stimmenzahl erreicht hat. Übernimmt dieser das Amt nicht, ist der Vorstand berechtigt,  für die Zeit bis zur nächsten Wahl einen Ersatzmann zu bestimmen.

5. Vorstand im Sinne des § 26 BGB ist der/die 1. und 2. Vorsitzende, der/die Schriftführer/in, der/die Kassenwart/in und der /die ärztliche Berater/in. Zwei Vorstandsmitglieder sind gleichzeitig vertretungsberechtigt.

6. Der Vorstand fasst seine Beschlüsse in der Regel in Vorstandssitzungen, die von dem/der Vorsitzenden und bei dessen Verhinderung von dem/der 2. Vorsitzenden einberufen werden. Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn die Mehrheit der Vorstandsmitglieder anwesend ist. Der Vorstand fasst  die Beschlüsse mit der Mehrheit der abgegebenen Stimmen. Bei Stimmgleichheit entscheidet die Stimme des Sitzungsleiters. In dringenden Fällen können von einem Vorstandsmitglied Vorstandsbeschlüsse  in schriftlichem Umlaufverfahren unter Setzung einer angemessenen Antwortfrist oder bei telefonischer Beschlussfassung herbeigeführt werden.


Jede Spende hilft!

Wenn Sie unsere Arbeit für Menschen mit Epilepsie finanziell unterstützen wollen, richten Sie Ihre Spende an:
Sparkasse Göttingen

IBAN: DE29 2605 0001 0000 562934

BIC: NOLADE21GOE

Detlef Briel


Zitate

„Es ist schwieriger, eine vorgefasste Meinung zu zertrümmern als ein Atom."

Albert Einstein


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